Gespeichert unter: Anziehung, Begierde, Gedichte, Liebe, Trennung, Verlangen
Verlangen
Meine Arme langen nach Dir lange schon
Ich verlange nach Dir, wenn es sich lohnt
ich verlange, ich verlange nicht mehr
ich verlange, ich verlange so lange so sehr
Mein Kopf schwirrt im Rausch Deiner Idee
Mein Ich irrt im Traum dieses Klischees
ich verlange, ich verlange viel mehr
ich verlange, ich verlange nach Dir so sehr
Mein Körper ergibt sich Deiner Hand
Meine Vernunft ergibt sich nicht dem Verstand
ich verlange, ich verlange nie mehr
ich verlangte, so lange und lange zu sehr
Kings and Queens
I saw somebody falling down
bouncing badly on the ground
as he tumbled down that hill
next to the old wooden mill
and he broke his arms and legs
had a hole in his head
I guess the pain was very bad
But the hospital fell down
as an earthquake shook the ground
so there was no one around
to help him
Gespeichert unter: Chaos, Gedichte, Leben, Unverständnis, Verfall, Wohnen
Kopfschmerz
Die Teller stehen schon seit Tagen
die Reste schimmeln langsam vor sich hin
die Äpfel ergeben sich müde den Maden
doch aufräumen ist einfach nicht drin
Erst wenn ich das Chaos ordnen kann
dass mich von innen verschlingt
ist die Wohnung wieder dran
Wann das mir wohl gelingt?
Erwacht aus einem Traum
Der Beat wird langsamer
ich spüre ihn kaum
lost in the Summer
erwacht aus einem Traum
Trage ich Tränen im Gesicht
falle verzweifelt to the ground
keiner da, der sie wegwischt
erwacht aus einem Traum
Die Maske bemalte ich
was looking for what I found
alles nur nicht süchtig
erwacht aus einem Traum
Verlassen steh ich herum
lis’ning to the Sound
nutzlos, naiv und ach so dumm
erwacht aus einem Traum
Die alten Häuser
Die alten Häuser stehen nicht mehr
Jemand, der mir nicht bekannt
schlug sie zu einem Trümmermeer
und steckte dann die Welt in Brand
Die alten Häuser such ich noch
Jemand, den ich schon mal sah
meinte sie stünden da immer noch
sie seien wohl immer noch da
Die alten Häuser find ich nicht
Jemand belog und lies mich im Stich
Jemand den ich sehr gut kannte
bis ich zur Wintersonnenwende
gegen tausend alte Wände
all der alten Häuser rannte
Worte im Ersticken
Es blieb nichts mehr über
Was wollt Ihr mir noch nehmen?
Meine Augen sind trüber
Und hinüber mein Leben
Ihr habt was meins war
Es ist die Straße, die ruft
Ihr streichelt mein Haar
Atmet meinen Duft
Atmet meine Luft
lasst keine Kraft, keinen Mut
Es ist die Straße, die ruft
Mir geht es gut
Gespeichert unter: Einsamkeit, Gedichte, Kindheit, Liebe, Sehnsucht, Tränen, Vergangenheit
Auf Probe
Oh Liebes, Oh Süße, Oh Feine
Da liegst Du nun da wie vor Jahr’n
Schläft leider lang schon alleine
Heldenhaft unnütz bei den Gefahren
Früher lagst Du an meiner Seite
Teiltest mit mir mein kleines Bett
Wenn ich durch mein Zimmer schreite
Fühl’ ich mich wie Du: stolz und kokett
Oh Engel, Oh Liebe, mein Leben
Zart Deine Haut und grausam Dein Geist
So viel hast Du mir gegeben
Genug, dass ich es wohl zu schätzen weiß
Meine Tränenschar sahst einzigst Du
Gemeinsam begonnen von Kindheit an
Lässt die Sehnsucht mich nicht in Ruh’
Und zeigt mir Phantome dann und wann
Ich weiß dass Du wartest, noch immer
Man ließ es mich wissen, Oh Fein’
Du wartest vor meinen Zimmer
aber dort bin ich nicht mehr daheim
Gespeichert unter: Affaire, Angst, Erwachsenwerden, Gedichte, Liebe, Menschen, Unentschlossenheit, Verzweiflung
An A.
So sag mir doch was ich tun soll
Ich mochte Dich einst sehr
Nun sag mir endlich was ich tun soll
Ich mag Dich immer und immer mehr
Du sagst ich solle mich endlich entscheiden
Dass ich zwar jung sei, Fakt -
Doch jung sein, sei kein Grund zum Leiden
Ich bin Melodie und Du der Takt
Ich seh den Weg und nicht das Ziel
Die Straße, sie verschwimmt
Was Du verlangst erscheint mir viel zu viel
Wer nicht wagt - gewinnt!
Gespeichert unter: Erwachsenwerden, Fragen, Gedichte, Leben, Selbstverständnis
Re: Past in Present
Als ich ein Kind war glaubte ich
das Leben hebt was auf für mich
und immer wieder zwischen den Tagen
erhoben sich aus Schatten die alten Fragen
wo soll man hin und noch viel mehr
wo kommt man, also ich, denn her
Als ich dann älter war glaubte ich
das Leben liebt mich sicherlich
und dann plötzlich zwischen den Jahren
wollte ich genauer und vorallem mehr erfahren
wo soll ich sein, wo geh ich hin
wenn wir beide nicht mehr wir beide sind
Als ich also gestern auf die Straße trat
wusst ich: das Leben hat noch was parat
und paranoid wie früher fragte ich
die alten Fragen ganz laut innerlich
wo soll ich bleiben, wo kam ich her
doch diese Antwort gibt mir keiner mehr
Gespeichert unter: Gedichte, Liebe, Menschen, Nacht, Unverständnis, Verfall, Verlassen, Vertrauensverlust, Wut
Nacht in den Bergen
Hab ich Dich damals doch verkannt?
Dein Kopf noch immer an der Wand
Dein Herz noch mitten im Verbrechen
Dem Trieb kannste nicht widersprechen
Wenn wir uns dann mal wieder sprechen
Wirste mir wieder was versprech’n
Mir wieder große Storys erzähl’n
Dich wieder durch die Wände quäl’n
Und wieder bleibste steh’n davor
Kommst nicht durch, sagst: »nevermore«
Und fühlst Dich furchtbar, schlau und heiß
Dann sag ich was und Du wirst leis
Jetzt haste wohl noch Angst bekommen
Als Postpaket entgegengenommen
Musstest auch noch was dafür bezahl’n
Und siehst scheiße aus in Deinen Qualen
Hab ich Dich damals doch verkannt?
Jetzt rennste gegen meine Wand
Hier wirste wohl noch stehen bleiben
Und Sprüche auf mein Antlitz schreiben.